Home / Politik / Wie Afrika fördern Das Auswärtige Amt lädt ein, Vorschläge zu machen - und dann?
Die Zusammenarbeit mit den Ländern in Afrika muss auf eine ganz neue Basis gestellt werden.

Wie Afrika fördern Das Auswärtige Amt lädt ein, Vorschläge zu machen - und dann?

Das Auswärtige Amt in Berlin hat dazu aufgerufen, Vorschläge zu machen, wie sich „die Jugend in Afrika fördern“ lässt und was „die Rolle Deutschlands“ dabei sein könnte. Die Vorschläge, die bisher aus der Bevölkerung gekommen sind, reichen dabei von der Förderung von Bildung über den Abschluss fairer Handelsabkommen und der Geburtenkontrolle bis zum gänzlichen sich Heraushalten. Wenn ich das so lese, stellt sich mir die Frage, ob das nicht alles sehr blauäugig gedacht ist, angefangen von dem Aufruf bis zu den Vorschlägen. Es zeigt aber auch, dass Stellen wie dem Auswärtigen Amt offenbar nichts mehr einfällt, um den teilweise chaotischen Zuständen in Afrika beizukommen, wenn es „Problemlöser“ und „Mitdenker“ dazu aufruft, Vorschläge zu machen.

Bildung und Geburtenkontrolle erscheinen mir grundsätzlich nicht falsch, setzen aber eine Bewusstseinsänderung voraus, die innerhalb der Bevölkerung in Afrika vonstattengehen muss und meinetwegen von außen angestoßen, aber nicht erzwungen werden kann. Faire Handelsabkommen klingt gut, die halte ich aber für wirkungslos, wenn damit nicht fundamentale Änderungen in der Art wirtschaftlichen Zusammenarbeit einhergehen. Vielleicht siehst man von offizieller deutscher Seite hier auch, wie sich China wirtschaftlich in Afrika engagiert und viele Länder von sich abhängig macht. Immerhin investiert die Volksrepublik aber kräftig dort, was aber in dieser Form von Ländern wie Deutschland nicht vorgenommen werden kann, wenn solches nicht von der Wirtschaft erfolgt. Damit die das aber macht, braucht sie neben staatlichen Anreizen, beispielsweise steuerlicher Art, vor allem die Chance auf neue Märkte und Sicherheit ihrer Investitionen.

Der Staat muss sich da heraushalten, das sehe ich auch so, insbesondere mit seiner abhängig machenden staatlichen Entwicklungshilfe. Er sollte aber Initiativen mit seinem ganzen Network von Kontakten und seinen Möglichkeiten unterstützen, die die Zusammenarbeit mit den Ländern in Afrika auf eine ganz neue Basis stellen. Wenn ich von Initiativen rede, dann meine ich TREEEC als System und viele gute Projekte von außerhalb, die damit verbunden werden können. Denn TREEEC bietet sich neben eigenen Leitprojekten auch für andere sinnvolle Projekte an, wenn diese auch zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Grundlagen der Region und der Bevölkerung beitragen.

TREEEC kann jede auch offizielle Unterstützung gebrauchen, aber es wird nur erfolgreich sein, auch in Afrika, wenn es einerseits dort und vor Ort die Partner für eine Zusammenarbeit findet und die Menschen überzeugen kann, aber andererseits auch die Unternehmen in den entwickelteren Ländern, mit denen gemeinsam ein wirtschaftlicher Aufbau dort erfolgen soll. Da sich solche Unternehmen dort gleichzeitig solide Partner und neue Märkte schaffen, und das in einem sicheren Wirtschaftsgefüge, wie TREEEC es bieten kann, mangelt es nicht an Argumenten dafür. Ich habe also keinen Zweifel daran, dass das gelingen wird. Die Jugend spielt dabei eine wichtige Rolle, nicht nur in Afrika.

Ich weiß, was TREEEC zu leisten imstande ist, wenn es Fahrt aufnimmt. Dabei will ich keineswegs überheblich klingen, wenn ich mich kritisch oder auch nur mit kritischem Unterton zu anderen Initativen äußere, auch zu solchen „Mitdenkeinladungen“ des Auswärtigen Amtes. Ich halte sie alle für richtig und wichtig, wenn sie sich nicht in bloßem Palaver erschöpfen und auch Dinge in Bewegung setzen. Jeder, der gute Ideen hat, diese aber auch realisiert sehen und vielleicht aktiv dazu beitragen und mitwirken möchte, mit dem arbeiten wir gerne zusammen und der ist bei TREEEC willkommen.

Wenn sich nicht gleich auf den ersten Blick erschließt, was TREEEC eigentlich macht und wofür TREEEC MONEY nutze sein soll, empfehle ich, sich auf den ICO-Webseiten von TREEEC umzutun: https://treeec.money .

.

About Tai

Check Also

Politik, Profitinteressen und verkaufte Freunde Über Menschen und meinen Eindruck von ihnen - Wladyslaw Bartoszewski, ehem. polnischer Außenminister

Meine Begegnungen mit Persönlichkeiten aus der Politik, dem öffentlichen Leben, der Wirtschaft und anderen Bereichen …

Zur Werkzeugleiste springen